Chronologie der Talstation
1905 bis 2007: Nutzung als Talstation der alten Hungerburgbahn
2007 bis 2014: Leerstand und letztlich Ideenwettbewerb für neue Nutzung
2014: Gründung Verein Junge Talstation, Erlangung einer temporären Nutzungsbewilligung und Beginn der kulturellen Nutzung des Gebäudes
2021: Gemeinderatsbeschluss zur Erhaltung
der Talstation als Kulturstandort
2022: Ablauf der befristeten Nutzungs-
bewilligung und Schließung der Talstation
2023: Umwidmung des Gebäudes zur Sonderfläche für Kultur, um Abriss zu vermeiden
Juni 2024: Bekenntnis zu Ankauf und Erhalt im Zukunftsvertrag
Oktober 2024: Zugang zur Talstation beschränkt
Jänner 2025: Gemeinderatsbeschluss zum Ankauf und zur Sanierung
August 2025: Räumungsaufforderung durch IVB
Oktober 2025: Alternativangebot Viaduktbogen und Zwangsräumung
5. November 2025: Sondergemeinderat zur Causa mit einstimmigem Beschluss zur Erstellung eines konkreten Nutzungskonzeptes zusammen mit dem Verein
März 2026 (geplant): Präsentation und Beschlussfassung des neuen Nutzungskonzeptes im Gemeinderat
Dafür fanden in den letzten Monaten zahlreiche Begehungen und Treffen mit Expert:innen statt, auf deren Basis bis März 2026 gemeinsam mit dem Verein Junge Talstation ein zur Beschlussfassung und Umsetzung bereites Nutzungskonzept ausgearbeitet werden soll. Dafür will die Stadt laut Bürgermeister Anzengruber bis zu 1,7 Millionen Euro in die Hand nehmen und die sanierte Talstation dem Verein Junge Talstation für vorerst 15 Jahre zur Verfügung stellen. Der Antrag zur Umsetzung wurde einstimmig angenommen, was den Fortbestand der Talstation zum ersten Mal seit Langem wieder realistisch macht: Das Bekenntnis mit einem tatsächlichen budgetären Rahmen ist neu – wie ernst es die Stadt meint, zeigt sich spätestens, wenn klar ist, ob diese Kosten auch im Budgetvoranschlag für das Jahr 2026 eingeplant sind.