Diese Worttrennung sorgte für wenig Begeisterung. Wie das noch stärkere Auseinanderziehen des Logos aufgenommen wird, wird sich zeigen. Zudem wurden auch die Kosten von 250.000 Euro für das Corporate Design kritisiert. Inflationsangepasst wären das heute mehr als 390.000 Euro. Insofern wirkt das aktuelle Re-Design schon fast wie ein Schnäppchen.
Wer hat’s gemacht?
Den Open Call für das „Re-Design Corporate Design Marke Innsbruck“, der bis Feber 2024 lief, entschieden die Linzer Agentur „Gruppe am Park“ und „himmel. Studio für Design und Kommunikation“ aus Innsbruck für sich. Ziel des Wettbewerbs war laut Ausschreibung ein „klärendes, stärkendes, aktives Markenmanagement“.
Die Agentur „Gruppe am Park“ beschreibt das Design auf ihrer Homepage so: „Zentraler Bestandteil des Designsystems ist die Klammer rund um ‚INNS’BRUCK‘. Sie gibt Inhalten Raum, der Stadt eine Bühne und verdichtet, was Innsbruck ausmacht. Alpin und urban zugleich, mit ungewöhnlich hoher Dichte auf kleinstem Raum.“
Die Umsetzung des neuen Designs soll schrittweise erfolgen. Bestehende Materialien werden weiterhin verwendet, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Zu sehen ist das neue Design bereits im aktuellen „Innsbruck informiert“, auf den „Innsbruck Momente“-Plakaten und auf einer digitalen Stele, die zunächst am Bozner Platz stand und jetzt in die Maria-Theresien-Straße übersiedelt ist.
Dass das mit der Identifikation und Partizipation noch nicht ganz so reibungslos funktioniert wie erhofft, zeigt ein Blick auf die Plattform „Innsbruck Momente“.