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6020 isst sich einmal quer durch die Stadt, verrät, was schmeckt, was nicht und was es Neues zu entdecken gibt.

Wo es 6020 gerade besondern gut schmeckt, gibt's übrigens auch auf live.6020online.at/339/top-gastro nachzulesen.

Namaste: Neuer Inder

 

 

Ein paar hat die Stadt ja schon – aber mit dem Masala am Innrain ist Innsbruck um ein weiteres, wirklich gutes indisches Restaurant reicher.

 

Das Masala findet man dort, wo man bis vor ein paar Monaten die Taqueria gefunden hat (Innrain 22). Das Flair des Restaurants: Tiroler Stube trifft Indien – aber gemütlich und perfekt für einen ungezwungenen Abend in der Gruppe. Zum Lokal gehört auch ein feiner, kleiner Gastgarten. Der Service ist sehr freundlich und sehr schnell. Das Restaurant ist ein Familienbetrieb: Sohn serviert, Vater steht in der Küche – und schickt richtig gutes Essen raus! Die Gerichte sind sehr gut gewürzt, aber nicht zu scharf. Die Portionen sind groß, das Preis-LeistungsVerhältnis ist top, auch Vegetarier und Veganer können zwischen mehreren Speisen wählen. Sehr gut hat zum Beispiel Jheenga Masala, ein Tomaten-Zwiebel-Curry mit Garnelen, geschmeckt. Unbedingt auch den Vorspeisenteller mit verschiedenen Gemüse, Fleisch und Garnelen im Kichererbsen-Backteig bestellen. Das Naanbrot muss man hier extra bestellen (ist bei den meisten indischen Restaurants inklusive), schmeckt aber auch sehr gut. Allein das Mangomousse zum Dessert war eher mächtig, hier wären mehr Leichtigkeit und Frische schön gewesen.

Sushirolls und Poke Bowls

In der ENA Sushibar in Wilten kommt roher Fisch – und mehr – in guter Qualität auf den Tisch.

 

 

In der Schöpfstraße 6b hat mit ENA eine neue Sushibar eröffnet und ist, kurzum, einen Besuch wert. Kreative Sushivarianten, gute Qualität und ansprechende Präsentation und sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis inklusive (Sushirollen kosten im Schnitt 7 Euro). Das Lokal an sich ist weniger ansprechend gestaltet, das tut dem Geschmack der Gerichte zwar keinen Abbruch, lädt aber eher dazu ein, sich das Sushi (über Mjam) ins gemütliche Zuhause liefern zu lassen. Auch ein kleiner Gastgarten an der Straße gehört zum Lokal – in dem sitzt man bei entsprechendem Wetter wiederum sehr gut.

 

Neben Sushi werden auch ein paar warme Gerichte wie Lachs Teriyaki und Bibimbap serviert. Außerdem gibt’s verschiedene Bowls, die auch sehr gut schmecken, die klassische Mayonnaise, die es oben drauf gibt, fällt allerdings eher üppig aus. Nicht so schön: in ein paar Sushirollen ist Surimi (Fischersatz) enthalten, was die Qualität eher mindert.

New App in Town

Mit der App „Too Good To Go“ lassen sich nun auch in Innsbruck überschüssige Lebensmittel aus Gastronomie und Handel einfach und günstig retten.


Text: Katharina Wildauer

 

 

E

in Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Mülleimer. In Österreich macht das rund eine Million Tonne pro Jahr aus. Dagegen will „Too Good To Go“ Abhilfe schaffen: Das Unternehmen aus Dänemark entwickelte eine App, mit der Betriebe ihre überschüssige Ware zu günstigeren Preisen nach Ladenschluss anbieten. Das schont die Geldbörse der Kunden und verhindert unnötige Verschwendung noch brauchbarer Lebensmittel. In Wien läuft „Too Good To Go“ schon länger, seit Ende Mai ist die App auch für Innsbruck bzw. Tirol verfügbar.

How to?

Die App ist für Apple und Android kostenlos zum Download verfügbar und ist einfach zu bedienen: Via Facebook oder eigenem Account anmelden und den Standort festlegen – dann kann es schon losgehen. Auf der Startseite sind Anbieter aus der Nähe zu sehen, die übrig gebliebene Produkte und Essen anbieten. Diese werden kurz vor Ladenschluss oder nach Mittag in ein Überraschungssackerl gepackt und zum reduzierten Preis verkauft. Hat man ein passendes Angebot gefunden, reserviert man und bezahlt direkt via App. Zur angegebenen Zeit kann man das Sackerl dann im Geschäft abholen – und gleich nachschauen, was drin ist.

Essen & Trinken
Essen & Trinken
Essen & Trinken

Why do?

Noch ist die Zahl der Partnerunternehmen überschaubar: Rund 60 Betriebe sind es in Tirol, etwa 30 in Innsbruck. Dazu zählen vor allem viele Bäckereien, aber auch bei Konditoreien oder Gastrobetrieben wie Nordsee oder Asiarestaurants kann man übriges Essen retten. Ab und an und finden sich sogar Angebote von Kinosnacks oder Eis in der App.

 

Stark vertreten ist derzeit der Bäcker Ruetz, der als Launchpartner mit gleich 27 Filialen in Tirol dabei ist. „Derzeit vergeben wir jeden Tag etwa drei Überraschungssackerl pro Filiale“, sagt Bäckermeister Christian Ruetz. Diese würden zu 90 Prozent auch abgeholt, die bisherigen Erfahrungen sind gut: „Es ist schön mit unseren Kunden Lebensmittel zu retten – seit dem Start von Too Good To Go waren es über 2.000 Sackerl“, so Ruetz.


Hilfreiches Tool.

Auch die Innsbrucker Konditorei Peintner ist seit Anfang an dabei. Natürlich würde man genau planen und überlegen, welche und wie viele Produkte zubereitet werden, und Faktoren wie Wetterlage oder Wochentage berücksichtigen. Aber nicht alles könne man gut weiterverarbeiten, etwa verderbliche Ware wie Joghurttorten. Gerade nach Corona sei die Planung schwer: „Da passiert es manchmal, dass etwas überbleibt – das geht sicher vielen Betrieben aktuell so“, ist sich Laura Peintner sicher.

 

Wird alles untertags verkauft, gibt es eben kein Überraschungssackerl auf Too Good To Go. „Wir wollen die App so nutzen, wie sie gedacht ist. Sie ist ein hilfreiches Tool, Lebensmittel sinnvoll zu verwerten und nichts zu verschwenden“, so Peintner.

 

Sobald das System eingespielt und die App bekannter ist, möchte man auch mit weiteren Standorten mitmachen. Gerade für das Mittagessen oder saisonale Produkte wie Weihnachtslebkuchen sieht man bei Peintner Potenzial: „Übrige Lebensmittel werden nicht verschwendet und die Kunden freuen sich über gute Produkte zu kleineren Preisen.“

 

Fazit.

Obwohl das Angebot noch überschaubar ist, finden sich auf Too Good To Go gute Deals. Allerdings heißt es schnell sein – die meisten Angebote sind innerhalb kurzer Zeit schon reserviert bzw. ausverkauft. Wer etwas abstauben will, sollte ab dem späten Nachmittag aufmerksam sein – denn da kommen die meisten neuen Angebote für den Feierabend herein.

Lebens­mittelverschwendung in Österreich*

1 Million Tonnen   

Lebensmittel pro Jahr landen im Mülleimer

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3,3 Gigatonnen

Co werden damit verbraucht

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300 €

beträgt der Wert der Lebensmittel, die jeder Österreicher wegwirft

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* Quelle: Too Good to Go, Stand 2019

 

Sommer wär’s, ausgehen könnte man – aber welche Bars und Clubs haben überhaupt geöffnet? Ein paar Ideen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

 

Zumindest bis 1 Uhr (Stand 1. Juli 2020) das Nachtleben genießen kann man zum Beispiel im Sixty Twenty. Dort hat man sich für den Sommer einiges einfallen lassen, wie 6020 bereits in der Juni-Ausgabe verraten hat – unter anderem Live-Streams aus dem Dachsbau, der derweil leider noch zu bleibt. Offen hat auch das Jimmy’s und zwar samt gemütlichem – und jetzt größerem – Gastgarten.

 


    In der Bar Rififi in der Schöpfstraße finden regelmäßig feine, kleine Konzerte statt, und auch im Moustache in der Altstadt kann man bis
1 Uhr gemütlichst verhocken. Auf einen sehr guten (und im Verhältnis sehr günstigen) Cocktail kann man im Wohnzimmer am Fürstenweg vorbeischauen. In den Bögen wacht die Madonna im Babalon über ihre Gäste und auch die p.m.k. fährt ihr Programm langsam wieder hoch. So ganz fad wird einem also nicht beim Ausgehen (abgesehen davon, dass die Studis fehlen). Und wie gesagt, haben wir es hier nur mit einer kleinen Auswahl zu tun, am besten immer wieder auf Insta und Facebook vorbeischauen – und viel Spaß beim bisschen Partymachen!