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FEBER 2020

Drück mich!

Mensch trifft Maschine: 6020 hat sich auf Automaten-Streifzug durch Innsbruck begeben. Mit der Erkenntnis, dass es tatsächlich auf die inneren Werte ankommt.

Text: Christiane Fasching
Fotos: Axel Springer, Franz Oss

LETZTER GRUSS

 

 

Alles ist erleuchtet:
Grabkerzen mit und ohne Heiligen-Applikationen sind an Innsbrucks Friedhöfen heiß begehrt. Und das nicht nur zu Allerheiligen.

ESSEN FASSEN

 

 

Weil der Milchmann nicht mehr klingelt:
Laktosetolerante Zeitgenossen ohne Cholesterin-Panik kommen bei den bäuerlichen Regiomaten auf ihre Kosten. Alles bio – bis auf die zwei putzigen Deko-Hendln links im Bild.

SEX SELLS

 

 

Wenn am Herrenklo der Groschen fällt:
Sex-Automaten bringen  „Schätze“ wie Mini-Vibratoren, String-Tangas oder Penis-Schlüsselanhänger zum Vorschein. Im Angebot ist auch eine pinke „Travel Pussy“ – was die zu bieten hat, möge man bitte selber googeln.  

GIB GUMMI!

 

 

Nostalgie mit Ablaufdatum:
Wer sein Kleingeld bislang gern in geschmacksarme Kaugummi-Kugeln oder knallbuntes Plastik-Graffl investierte, muss jetzt stark sein. Ende 2019 wurden an knapp 40 Standorten in Innsbruck die Kaugummi-Automaten entfernt. Laut Info der Stadt stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar. Außerdem war die Benutzungsbewilligung veraltet.

SAUBERE SACHE

 

 

Automat mit Nebenwirkung:
Drei von der AIDS-Hilfe Tirol betriebene Spritzenautomaten gab es bislang in Innsbruck. Jener in der Mentlgasse wurde Mitte Jänner nach Anrainer-Beschwerden jedoch abmontiert. Nun will sich die Stadt so bald als möglich um einen alternativen Standort kümmern. Bestückt sind die Automaten mit einem sterilen Spritzen-Set, das Suchtkranke vor gefährlichen Infektionskrankheiten schützen soll.