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APRIL 2014

Stadt: Guten Tag Innsbruck
Stadt: Guten Tag Innsbruck
Stadt: Guten Tag Innsbruck

Stadt

Guten Tag, Innsbruck

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs sollen brachliegende Flächen
und einseitig genutzte Räume in der Stadt belebt werden.

Fotos: guten TAG Innsbruck
H

inter dem Projekt „guten TAG Innsbruck“ steht das Architekten- und Städteforscherkollektiv Stefan Brabetz, Gerald Haselwanter und Gunnar Ploner. Sie haben sich das Ziel gesetzt, die Stadtlandschaft ein bisschen lebendiger zu machen und die Innsbrucker dazu zu bringen, über gewisse städtische Themen überhaupt zu sprechen. „Obwohl sich Innsbruck in den letzten Jahren zu einer jungen, modernen Stadt entwickelt hat, gibt es einen gewissen Trend zur Über-Organisation und Über-Reglementierung“, heißt es im Kick-off-Video des Projekts. Dagegen will man etwas unternehmen.

Kreativ nutzen.

Bis 2. Mai sind alle Stadtbewohner eingeladen, ihre Ideen kundzutun und umzusetzen. Einerseits sollen brachliegende Flächen überhaupt erst wieder „gesehen“ werden, ehe man sich Gedanken macht, wie man den Raum – wenn auch nur für eine bestimmte Zeit – sinnvoll und kreativ nutzen könnte. 

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Ob Autobahnunterführungen, stillgelegte Firmengelände oder ungenützte Fleckchen direkt am Inn – man kann jeden Raum beleben, davon sind die Städteforscher überzeugt. Gesucht werden „vergessene Plätze, Schlupflöcher und Mauernischen, stille Höfe und lauschige Plätzchen“. Durch den Ideenwettbewerb will man den Innsbruckern aufzeigen, wie viel ungenutztes Potenzial in den städtischen Räumen steckt und wie sie dazu beitragen können, dass die eigene Stadt lebendiger wird. Stefan Brabetz, Gerald Haselwanter und Gunnar Ploner sind sich sicher, dass in der Bevölkerung schon seit Jahren interessante Ideen schlummern.