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DEZEMBER 2013

Silvester

I will survive

Silvester in Innsbruck ist toll und schön, trotzdem muss man einige Dinge wissen, damit der Jahreswechsel nicht zum totalen Reinfall wird.

Illustration: Monika Cichon

Rechtzeitig einkaufen

Wer einmal den Fehler gemacht hat, am Silvesterabend nach 16 Uhr (dann schließen die meisten regulären Supermärkte) den MPreis am Bahnhof aufzusuchen, kann sich vorstellen, wie es in der Hölle zugeht. Die Warteschlangen an der Kassa reichen bis zur Wursttheke zurück, wer Sekt oder Räucherlachs will, braucht Ellbogenstärke. Deshalb: Nach Möglichkeit schon am 30. einkaufen gehen. Am besten auch gleich fürs Katerfrühstück am Neujahrstag – der Bahnhofs-MPreis öffnet da nämlich erst um 11.30 Uhr. Eine Alternative ist der Spar am Klinikgelände, der um 8 Uhr aufsperrt. Wer jetzt lacht, weil er vor Mittag sowieso nicht wach ist, hat alles richtig gemacht.

Böller, Bus und Katerfrühstück – der Jahreswechsel will gut geplant sein.

Die Stadt zu spät durchqueren

Die IVB-Busse fahren am Silvestertag ab ca. 20 Uhr auf zusammengelegten Linien, entweder im 15- oder 30-Minuten-Takt. Den Anruf in der Taxi-Zentrale kann man sich die ganze Nacht sparen – am besten einfach an einer guten Stelle stehen, sich bemerkbar machen und hoffen. Wer zu Fuß unterwegs ist, hat eine weitere Hürde zu bewältigen: Innerhalb der abgesperrten Stadtsilvester-Zone werden Taschen auf Glasflaschen kontrolliert, wer also in der Innenstadt eine Wohnungsparty besuchen will, sollte die Alkoholspenden schon am Nachmittag vorbeibringen – oder sich auf Diskussionen mit den Sicherheitskräften einstellen. 

Was muss ich beachten, wenn ich ein privates Feuerwerk veranstalten will? Feuerwerk kauft man am besten im Fachhandel, die CE-Kennzeichnung lässt erkennen, dass es den europäischen Vorschriften entspricht. So ist man sicher, nur zugelassene Ware zu bekommen. Finger weg von selbstgebastelten Riesenböllern und Kriegsmaterial. Das Pyrotechnikgesetz ahndet Verstöße mit budgetvernichtenden Geldstrafen. Brennt die Wohnung ab oder gibt es Verletzte, dann drohen auch Schadenersatzansprüche.

 

Dr. Dan Katzlinger, Rechtsanwalt