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DEZEMBER 2013

Shopping

Alles außer gewöhnlich

Daniel Matt ist gebürtiger Haller, studierte in Paris Modedesign und lebte bis vor kurzem in Wien. Jetzt hat er einen Concept Store namens „Resort B“ in der Erlerstraße eröffnet.

Interview: Lisa-Maria Insam
Fotos: Gerhard Berger
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Was genau ist eigentlich ein Concept Store? DANIEL MATT: Concept Store ist ein Trendbegriff, der heutzutage schon ein bisschen inflationär benutzt wird. Jeder zweite, der einen Laden aufmacht, bezeichnet diesen als Concept Store. Eigentlich ist es eine Mischung aus Warenhaus und Boutique. Man nimmt exklusive Sachen, präsentiert sie aber wie in einem Warenhaus. Manche konzentrieren sich mehr auf Mode, andere auf handwerkliche Sachen.

 

Welche Idee steckt hinter „Resort B“? Alles was es hier zu kaufen gibt, wurde von mir ausgewählt. Ich will keinen Shop eröffnen, der einfach nur cool und hip ist, sondern Dinge anbieten, die die Leute in Innsbruck vermissen.

Alles außer gewöhnlich

Gute Produkte, gute Präsentation. Das Konzept Concept Store

Alles außer gewöhnlich
Alles außer gewöhnlich

 

Was macht die Produkte besonders? Bei manchen Sachen geht es um den Herstellungsprozess, bei anderen um die Geschichte. Und manches haben wir, weil es sonst keiner hat. Ich wollte einfach etwas ganz Neues in Innsbruck aufmachen, etwas Vergleichbares gibt es bei uns ja überhaupt noch nicht. Mir geht es auch nicht darum, chic und exklusiv zu sein, der Chic ist bei uns die Qualität des Produktes.

 

Was wollt ihr künftig alles verkaufen und wen wollt ihr damit ansprechen? Ich habe diese Würfelregale. Jeder Würfel hat ein Thema, zum Beispiel Kosmetik oder Düfte. Die Produkte gibt’s in Innsbruck größtenteils sonst nicht. Eigentlich bin ich für fast alles offen, nur Textilien kommen mir keine herein. Ich möchte eine Geschichte zu einem Produkt erzählen und Trends völlig außen vor lassen. Zu uns werden Leute kommen, die sich mit dem, was sie kaufen, auseinandersetzen und etwas ganz Spezielles suchen.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

„Ich will Dinge anbieten, die die Leute in Innsbruck vermissen.“

Daniel Matt